Madalina Werneke als Longevity-Expertin in der Zeitschrift Good Health

Dr. Madalina Werneke als Longevity-Expertin in der GOOD HEALTH

Wir freuen uns sehr: In der aktuellen Ausgabe Nr. 7 August/​ September 2026 der GOOD HEALTH ist Dr. Madalina Werneke, Fachärztin für Innere Medizin und zerti­fi­zierte Ärztin für ästhe­tische Medizin und Laser­me­dizin sowie Gründerin von VIVIDA Lab, als Expertin zum Thema Longevity vertreten. Im Gespräch gibt sie ihre medizi­nische Einschätzung dazu, was gesundes Altern wirklich bedeutet – und warum es dabei weniger um Selbst­op­ti­mierung als um langfristige Gesundheit und Lebens­qua­lität geht.

Longevity gehört aktuell zu den großen Gesund­heits­themen. Doch zwischen Biohacking, Nahrungs­er­gän­zungs­mitteln, Wearables und dem Versprechen ewiger Jugend gerät manchmal aus dem Blick, worum es aus medizi­ni­scher Sicht eigentlich gehen sollte. Hier setzt Dr. Madalina Werneke in ihrem Interview mit GOOD HEALTH an, denn „Altern ist kein Defekt, der behoben werden muss.“ Für die Inter­nistin geht es bei moderner Longevity-Medizin nicht darum, das Altern aufzu­halten. Im Mittel­punkt steht vielmehr die Frage: Wie können wir möglichst lange gesund, geistig fit und selbst­ständig bleiben?

Healthspan statt ewiger Jugend

Eine der zentralen Botschaften von Dr. Werneke lautet dementspre­chend auch: „Altern ist kein Fehler. Krank altern ist das Problem.“ Damit beschreibt sie einen wesent­lichen Gedanken moderner Longevity-Medizin: Nicht allein die Anzahl unserer Lebens­jahre – die sogenannte Lifespan – ist entscheidend. Vielmehr geht es darum, unsere gesunden Lebens­jahre, die Healthspan, möglichst lange zu erhalten. Selbst­stän­digkeit mit über 80, geistige Klarheit, Beweg­lichkeit, Lebens­freude und die Freiheit, das eigene Leben selbst­be­stimmt gestalten zu können: Das sind die Ziele, auf die Prävention langfristig einzahlen kann.

Die Basics schlagen die spekta­ku­lären Biohacks

Eisbäder, Infusionen, Supple­ments und neueste Techno­logien sorgen für Aufmerk­samkeit. Doch Dr. Werneke warnt davor, darüber die entschei­denden Grund­lagen zu vergessen: „Die spekta­ku­lären Biohacks bringen wenig, wenn die Basics fehlen.“ Regel­mäßige Bewegung, eine ausge­wogene Ernährung, guter Schlaf, Stress­ma­nagement und der Verzicht auf Rauchen bleiben einige der wichtigsten Stell­schrauben für langfristige Gesundheit.

Besonders wichtig ist aus ihrer Sicht Bewegung – und dabei insbe­sondere der Erhalt der Muskel­masse. Denn Musku­latur ist weit mehr als eine Frage der Ästhetik: Sie spielt unter anderem eine wichtige Rolle für Stoff­wechsel, Stabi­lität und Mobilität und damit für unsere Selbst­stän­digkeit im Alter. Die gute Nachricht: Dafür braucht es keine extremen Trainings­pro­gramme. Entscheidend ist vielmehr eine Routine, die sich langfristig in das eigene Leben integrieren lässt.

Gesund­heits­daten sollen helfen – nicht stressen

Auch den aktuellen Biohacking- und Tracking-Trend betrachtet Dr. Werneke diffe­ren­ziert. Smart­watches und Fitness­tracker können motivieren und wertvolle gesund­heit­liche Infor­ma­tionen liefern. Proble­ma­tisch wird es jedoch, wenn aus dem Interesse an der eigenen Gesundheit eine perma­nente Selbst­über­wa­chung entsteht. „Daten sind nur dann hilfreich, wenn sie uns klüger machen – nicht ängst­licher.“

Denn auch der Stress, vermeintlich perfekte Werte erreichen zu müssen, kann der Gesundheit entge­gen­stehen.

Longevity darf auch Lebens­freude bedeuten

Vielleicht gefällt uns dieser Gedanke aus dem GOOD-HEALTH-Interview besonders gut: Gesund leben bedeutet nicht, perfekt leben zu müssen. Auch Dr. Werneke macht deutlich, dass medizi­ni­sches Wissen und Lebens­qua­lität mitein­ander vereinbar sein müssen. Ein gesunder Lebensstil sollte kein starres Regelwerk sein, sondern langfristig zum eigenen Leben passen.

Oder anders gesagt: „Wir müssen nicht perfekt leben. Schon kleine Verbes­se­rungen bringen viel.“

Genau darin liegt eine wichtige Botschaft moderner Präven­tions- und Longevity-Medizin. Kleine, konse­quente Verän­de­rungen können langfristig wertvoller sein als radikale Programme, die nach wenigen Wochen wieder aufge­geben werden.

Longevity bei VIVIDA Lab

Wir freuen uns sehr, dass Dr. Madalina Werneke ihre medizi­nische Perspektive auf Longevity in der aktuellen Augus­t/­Sep­tember-Ausgabe der GOOD HEALTH teilen durfte.

Ihre Haltung prägt auch unseren Ansatz bei VIVIDA Lab: Longevity bedeutet für uns nicht den Kampf gegen das Älter­werden. Es bedeutet, die indivi­du­ellen Voraus­set­zungen für ein möglichst langes, gesundes und selbst­be­stimmtes Leben zu schaffen – mit fundierter medizi­ni­scher Prävention, moderner Diagnostik und einem realis­ti­schen Blick darauf, was im Alltag langfristig funktio­niert.

Denn am Ende bringt Dr. Werneke das Ziel von Longevity im GOOD-HEALTH-Interview auf einen einfachen Satz: „Mein Ziel ist nicht, dass Menschen unter allen Umständen länger leben können. Mein Ziel ist, dass sie lange gut leben können.“

Den vollstän­digen Beitrag mit Dr. Madalina Werneke finden Sie in der aktuellen Augus­t/­Sep­tember-Ausgabe der GOOD HEALTH.